Rückblick 2024

KI für Manager: Warum Führungskräfte KI selbst verstehen müssen

KI im Unternehmen an die IT-Abteilung zu delegieren funktioniert nicht. Warum Führungskräfte KI nicht bedienen, aber verstehen müssen — ein Gedanke, der 2024 den Anstoß zum AI Business Manager gab.

Harald Ostermann · 6. August 2024 · 4 Min. Lesezeit

Dieser Beitrag stand am Anfang: lange bevor der AI Business Manager als Programm existierte, war er die Beobachtung, die alles ausgelöst hat. In Gesprächen mit Geschäftsführern und Bereichsleitern zeigte sich immer dasselbe Muster — KI wurde als IT-Thema behandelt und entsprechend an die IT-Abteilung oder eine externe Agentur delegiert. Das Ergebnis: viele Pilotprojekte, wenig, das im Alltag tatsächlich ankam.

Delegieren funktioniert bei KI nicht wie bei anderen IT-Themen

Ein neues CRM-System lässt sich delegieren — die Anforderungen sind bekannt, der Nutzen klar umrissen. Bei KI ist das anders: Wo genau ein KI-Einsatz sich lohnt, lässt sich nicht aus der Distanz beurteilen. Das erfordert Nähe zum eigentlichen Geschäftsproblem — und die hat die Führungskraft, nicht die IT.

Nicht bedienen, aber verstehen

Das heißt nicht, dass Führungskräfte selbst Modelle trainieren oder Prompts optimieren sollten. Es heißt, genug zu verstehen, um drei Dinge beurteilen zu können: Wo lohnt sich der Einsatz wirklich? Wo sind die Grenzen der Technologie? Und wer im Team kann das konkret umsetzen? Diese drei Fragen sind Managementfragen — keine technischen.

Was daraus wurde

Aus genau dieser Beobachtung ist mit der Zeit der AI Business Manager entstanden — eine Weiterbildung, die Führungskräften nicht das Programmieren beibringt, sondern genau dieses Urteilsvermögen. Mit Hochschulzertifikat der Munich Business School, damit das Gelernte auch nachweisbar ist.

Aus der Beobachtung von 2024 ist ein Programm geworden

Der AI Business Manager macht aus genau dieser Idee einen strukturierten 12-Wochen-Track.

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